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In Traumwelten mitnehmen
„Zu einem Jubiläumskonzert in die Kirche St. Cäcilia hatte der Förderverein Balthasar Neumann eingeladen. Musik für vier Violinen aus Barock und Moderne standen auf dem Programm. Schon die Einstimmung, das Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann wurde nicht nur brillant gespielt, sondern traf den Geschmack der Besucher...
Ein besonders Highlight des Konzertes bildete die Uraufführung einer Komposition von Wolfgang Löll. Das Stück „Dans un chemin“ hat der Pianist seinem Kollegen und Initiator des Konzertabends Boris Kottmann gewidmet. Schon mit den ersten Tönen am Klavier gelang es Löll die Besucher ganz in seinen Bann zu ziehen und in ferne Traumwelten mitzunehmen...die beiden Musiker präsentierten einen musikalischen Herbstspaziergang auf höchstem Niveau und schwankten zwischen breiten harmonischen Melodien, wie in eine Filmmusik und dem rebellischen eines ungarischen Geigers. Diese Uraufführung war ein musikalischer Höhepunkt des Abends. Auch mit Gabriel Faurés „Pavane“ für Violine und Klavier zeigten die beiden virtuosen Künstler, dass sie weit mehr können, als „nur“ zu musizieren. Es gelang ihnen den Raum mit Harmonie zu erfüllen und das Publikum für eine gute Stunde zu „entführen“.
Die Violinistinnen Anja Holzapfel, Mareike Schaeffer und Angelika Schaffar harmonierten brillant. Mit der Sonate h-Moll von Joseph de Boismortier für drei Violinen brachten sie den barocken Raum mit seiner wunderbaren Akustik zum klingen, ganz ohne Verstärker oder Lichtshow, dafür mit Herz und Harmonie.
Es waren gerade diese leisen, aber kraftvollen Klänge, die die hohe Qualität dieses Konzertes ausmachten.“
Offenbach Post, Oktober 2014

Einmalige musikalische Momente
„Wie bereits das Eröffnungskonzert begann auch das Abschlusskonzert mit einem Höhepunkt.
Boris Kottmann, Anja Holzapfel, Anna-Mareike Schaeffer und Angelika Schaffar spielten das Konzert für vier Violinen h-Moll von Antonio Vivaldi. Alle vier haben bei Alois Kottmann studiert und sind Mitglieder des ‚Collegium Instrumentale Alois Kottmann’.
Was für eine Freude, diesem nicht nur feinst dynamisch und intonatorisch aufeinander eingespielten Quartett zu lauschen, das die Geigentöne durch die Johanneskirche strahlen ließ.
Die Vier dürften mehr als eine Saite beim Publikum zum Klingen gebracht haben.“
Hofheimer Zeitung, August 2014

Virtuose Meister an der Violine
Viel Beifall für Bella Corda in St. Cäcilia
"Normalerweise gehören zu einem Streichquartett oder Streichtrio neben der Violine auch eine Bratsche und ein Cello. Dass dies nicht so sein muss, bewiesen die Violinsolisten Boris Kottmann, Angela Desch, Anja Holzapfel und Angelika Kottmann bei ihrem Konzert am Sonntagabend in der Pfarrkirche St. Cäcilia.
Boris Kottmann hat vor einigen Jahren das Ensemble Bella Corda gegründet, das sich aus Mitgliedern des im Rhein-Main-Gebiet bekannten Kammerorchesters "Collegium Instrumentale Alois Kottmann" zusammensetzt.
Die Vielseitigkeit des Violinspiels im Ensemble wurde sehr schön demonstriert durch eine kluge Programmfolge: Am Beginn stand ein Konzert für vier Violinen von Georg Philipp Telemann. Es folgten dann eine Sonate für drei Violinen von Joseph Bodin de Boismortier und eine Sonate für zwei Violinen von Jean Marie Leclair. Im Mittelpunkt des Konzerts stand die Fantasie für Violine solo von Georg Philipp Telemann. Danach ging es in umgekehrter Reihenfolge weiter mit einer Sonate für zwei Violinen von Jean-Baptiste Loeillet de Gant, einer Sonate für drei Violinen von Boismortier und zuletzt einem Konzert für vier Violinen wiederum von Telemann.
Alle Kompositionen stammen aus der Barock-Zeit. Sie wurden dennoch entsprechend der modernen Spielpraxis vorgetragen. Die Musiker brillierten mit schöner Tongebung und profunder Spieltechnik.
Besonders beeindruckte das Wechselspiel zwischen den Violinen, das Thema wanderte wie bei einem Kanon von Solist zu Solist. Mit variantenreichem Vortrag wurde ein starker musikalischer Ausdruck erzielt. Die Fantasie für Violine solo von Telemann spielte
Boris Kottmann wunderbar, die virtuosen Herausforderungen meisterte er souverän.
Die vier Musiker bedankten sich für den herzlichen Beifall mit einem Walzer aus op. 39 von Johannes Brahms."
Offenbach-Post, Oktober 2008